Magnete in Lager & Logistik
Kurze Antwort: In Lagern und Werkstätten hängen Sie mit Magneten Schilder, Etiketten, Dokumente, Lampen, Kabel und Werkzeug an Stahlregale, -schränke, -türen und -träger, ohne zu bohren. Zum Aufhängen verwenden Sie Hakenmagnete und Ösenmagnete, für Schilder Topfmagnete mit Gewinde oder Senkbohrung und für leichte Etiketten kleine Scheiben- oder Gummimagnete. Alles lässt sich später versetzen, wenn sich die Aufteilung ändert.
Welcher Magnet für welche Anwendung?
| Anwendung | Empfehlung | Haftkraft (ca.) |
|---|---|---|
| Lagerplatzetiketten, A4-Dokumente an Regalen | Scheibe Ø10 x 3 mm oder Würfel 10 mm | 1,6 – 5,5 kg |
| Gang- und Regalschilder | Topfmagnet mit Gewindebolzen oder Senkbohrung, 2 – 4 pro Schild | 10 – 25 kg pro Stück |
| Lampen, Ventilatoren, Kabel | Haken- oder Ösenmagnet Ø25 – Ø32 mm | 18 – 29 kg |
| Werkzeug und Scanner an einem Schrank | Gummi-Hakenmagnet Ø43 mm | ca. 14 kg |
| Boden- und Türmarkierungen auf lackiertem Stahl | Gummi-Topfmagnete | je nach Größe |
Worauf achten Sie im Lager?
- Regale: Die Ständer bestehen meist aus lackiertem Stahl von 1,5 – 2 mm. Dort erreicht ein Magnet nur einen Teil seiner Haftkraft; wählen Sie großzügig. Siehe Wie wird die Haftkraft bestimmt?
- Seitliche Belastung: Schilder an einer senkrechten Seite rutschen schon bei einem Viertel der Haftkraft. Rechnen Sie mit dem 5- bis 10-Fachen des Gewichts. Siehe Wie viele Magnete brauche ich?
- Anstoßen und Vibrationen: Gabelstapler und vibrierende Regale können Schilder lösen. Sichern Sie schwere Schilder über Gehwegen mechanisch.
- Aluminiumregale sind nicht magnetisch.
Vorteile
- keine Bohrlöcher in Regalen (Erhalt von Garantie und Tragfähigkeit);
- Etiketten und Schilder bei neuer Aufteilung sofort versetzen;
- Werkzeug immer am selben Platz.
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